Getestet: Panarbora

 
Das Team von Panarbora (www.panarbora.de) hat mir einen Test ermöglicht und somit möchte ich heute über Panarbora berichten.

Über Panarbora:

Nur 50 Kilometer östlich von Köln, am Rande des Naturparks Bergisches Land in Waldbröl, befinden sich der Naturerlebnispark und die Jugendherberge Waldbröl „Panarbora“. Panarbora bietet durch seine Naturerlebnisse wie dem Baumwipfelpfad mit Aussichtsturm, dem Informationsportal mit Abenteuerspielplatz und Restaurant, Übernachtungsmöglichkeiten wie den Baumhäusern oder den globalen Dörfern, einen ganzheitlichen erlebnispädagogischen Ansatz über Nordrhein-Westfalen hinaus.


 

Ziel des DJH Landesverband Rheinland ist es, die Menschen neugierig zu machen und eigene Erfahrungen in der Natur zu erleben. Die Angebotsausrichtung basiert auf den zwei tragenden Säulen von Panarbora: Natur und fremde Kulturen erleben. Die Baumhäuser und globalen Dörfer stehen den Übernachtungsgästen als Unterkünfte zur Verfügung und können daher nicht von Tagesgästen besichtigt werden.

Der Test:

Für meinen Test durfte ich einen Tag inkl. Übernachtung in einem 2er Baumhaus im Panarbora verbringen.

Bei der Ankunft steht man direkt vor dem riesigen Aussichtsturm.


Und von da aus kommt man schnell zum Eingang und der Rezeption.





Wir wurden dort sehr freundlich begrüßt.

  
Bei unserem Check-In für das Baumhaus, haben wir unseren Schlüssel, eine Schlüsselkarte und ein Infozettel mit Zeiten für das Frühstück, Abendessen und weiteren Infos erhalten.

 

Übernachten kann man im Panarbora übrigens nur, wenn man im DJH (Deutsches Jugendherberswerk) ist. Den Park besuchen kann aber jeder.



Der Eingangsbereich ist auch sehr schön gestaltet und lädt mit Sitzgelegenheiten und Informationskästen mit Tieren etc. auch zum verweilen ein. Wir sind dann aber nach dem Check-In direkt zu unserem Baumhaus.

Hier das Baumhaus Dorf von Außen.


Und jetzt herein spaziert in unser 2er Baumhaus.



Das Bad befindet sich bei den 2er Baumhäusern außenliegend. Das heißt man verlässt das eigene Baumhaus, geht zwei Meter und befindet sich dann im Bad.



Uns ist direkt im Baumhaus aufgefallen, dass wir nicht alle Fenster abdunkeln / zu ziehen konnten. Auf nachfolgendem Bild sieht man links die abgedunkelten / zugezogenen Fenster. Das gerade aus, hatte aber leider keine Möglichkeit zugemacht zu werden. Aus dem Baumhaus heraus konnte man da auf den Eingang der Toilette und auf den Eingang des Nachbar-Baumhauses schauen. Von Außen hatte man direkten Blick auf die Betten...



Das war uns tatsächlich ziemlich unangenehm, so das wir am Abend zum schlafen gehen improvisiert haben. So konnte zumindest keiner mehr rein schauen. Also warum da kein Jalousie oder ähnliches vorhanden ist, war und ist uns ein Rätsel. Es machte auch nicht den Eindruck als wäre dort mal etwas gewesen.

Nachtrag: Inzwischen hat mir Panarbora mitgeteilt, dass an dieser Stelle eigentlich eine Jalousie hängen sollte und ihnen dieser Defekt nicht bekannt war. Es wird sich nun direkt um die Anbringung einer neuen Jalousie gekümmert.



Ansonsten war das Zimmer sehr ordentlich, sauber und gut gemacht. Ist natürlich alles im Jugendherbergsstyle und somit sehr einfach gehalten. Hochbett, ein simples Regal, alles sehr platzsparend, ein kleiner Tisch und zwei Stühle. Dennoch reicht der Platz gerade so für das Spiel Risiko, was wir am Abend gespielt haben.

 
Wenn man dann ein Baumhaus mit einer Gruppe, als Klassenfahrt o.ä. nimmt, ist das in Ordnung - auch preislich. Aber die 2er Baumhäuser finde ich verhältnismäßig teuer für eine Nacht. Wenn die 2er Baumhäuser wenigstens ein Doppelbett hätten und vllt. noch 1-2 Dinge die das Baumhaus etwas gemütlicher machen, dann wäre das was anderes. Aber jetzt zu der Zeit wo wir da waren hat die Nacht 110,-€ ohne Verpflegung gekostet. Das sind 55€ pro Person. Okay, da ist schon der Parkeintritt mit drin, aber trotzdem finde ich den Preis für zwei Person wirklich happig - auch im Vergleich mit anderen guten, modernen Jugendherbergen. Die Gruppenpreise sind wiederum etwas besser. Aktuell würde man in einer 6er Gruppe in einem großen Baumhaus somit 30,-€ pro Person/pro Nacht zahlen.

Das gleiche betrifft die anderen Unterkünfte im Panarbora. Leider habe ich mir selber nicht die anderen Zimmer anschauen können, aber die Preisstaffelung ist die Gleiche.

Hier einmal die aktuellen Preise für die Baumhäuser.



Nachdem wir unser Baumhaus bezogen haben, sind wir erst einmal direkt auf den Aussichtsturm. Der Turm wurde im August 2015 fertig gestellt.



Den Turm kann man sehr angenehm besteigen. Die Steigung ist so minimial, dass man tatsächlich ohne Anstregung hinauf spazieren kann. Auch für Rollstuhlfahrer ist vorgesort, hier gibt es auch einen Aufzug.


Zwischendurch mal ein Blick nach oben.

Hier auf dem Weg nach oben - beim hoch laufen ein wunderbarer Rundumblick.



Irgendwann auch mal der Blick nach unten.


Auf dem Boden ist auch das DJH (Deutsches Jugendherberswerk) Zeichen zu finden.

 
Und wenn man oben angekommen ist, dann der Blick in die Ferne! :-)
(Panorama-Foto)



Außerdem findet man oben auf dem Turm Vorrichtungen durch die man schauen kann und die einem anzeigen welcher Ort wo ist. Also weiß man genau was gerade in der Ferne vor einem liegt.




Das war wirklich spannend.



Außerdem findet man weiteres Informationsmaterial dort oben.




Und viele schöne Aussichten.



Hier auch einmal die Aussicht auf das gesamte Panarbora Gelände.



Und hier geht es direkt zum Plan von Panarbora, dem man entnehmen kann was, wo zu finden ist. Mit einem Klick auf das Bild gelangt ihr auch direkt zum Plan :-)

Vom Turm aus gelangt man direkt auf den Baumwipfelpfad. Natürlich nicht von ganz oben, sondern ab ca. der zweiten Ebene.



Mit einer Brücke geht es über die Straße...



... mitten in die Wipfel der Bäume hinein.




Die Konstruktion sieht sehr interessant aus und wirkt zwischen den Bäumen klasse.



Auf dem Baumwipfelpfas befinden sich viele Infotafeln und Spiele.



Leider waren nicht alle Spiele immer sofort so verständlich, oder man hat etwas anderes erwartet, aber prinzipiell war der Pfad gut gemacht und lädt zum ausprobieren und rätseln ein.



Auch einige digitale Spiele und Infotafeln waren dabei.



Und auch vom Wipfelpad aus konnte man immer wieder schön die Landschaft genießen.



Hier auch noch einmal ein Panorama von der Aussicht.



Nachdem wir die Runde auf dem Baumwipfelpfad beendet haben, haben wir noch eine Runde auf dem Panarbora Gelände gedreht. Unter anderem gibt einen Heckenirrgarten, der aktuell natürlich sehr durchsichtig ist, da er keine Blätter trägt. Außerdem gibt es viele Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder. Pflanzenbögen zum durchlaufen, Tunnel in Hügeln, ein großer Spielplatz...


 Durch die Tunnel können natürlich auch die Großen geduckt laufen ;-)


Hier der Spielplatz.



Außerdem gibt es ein Volleyball-Feld. Hier hängt das Netz auch auf Kinderhöhe und kann laut Vorrichtung auch nicht nach oben verstellt werden.



Einen Fußballplatz gibt es nicht, das fehlt irgendwie. Dafür gibt es aber eine Grillhütte.



Und es gibt auch einen Waldpfad den man entlang spazieren und entdecken kann.



Da gibt es zwischendurch Entspannungliegen, Glockenspiele und andere Dinge.



Außerdem gibt es auf dem Panarbora verschiedene Dörfer. Leider waren diese alle abgeschlossen, da die Parkbesucher sie nicht betreten sollen dürfen, wenn man nicht dort nächtigt und somit konnte ich mir kein eigenes Bild davon machen. Hier aber ein Foto von Außen vom Afrika Dorf.



Und dann gibt es natürlich noch den Speisesaal in dem es Frühstück und Abendessen gibt. Das Essen war insgesamt sehr lecker!

Beim Abendessen war leider nicht so ganz transparent, was nun inklusive ist, was nicht. Was muss extra bezahlt werden und wenn ja, was kostet es. Infos dazu auf dem Infoblatt, das man beim Check-In bekommt wären hilfreich.

Hier Fotos vom Abendessen.



Das habe ich gegessen.



Und hier mein Frühstück. Da beim Frühstück die Kasse nicht besetzt war, war es hier klarer, dass alles was es im Angebot gab inklusive war.



Tatsächlich finde ich aber den Zeitslot für das Frühstück (08:00-09:00 Uhr bzw. 08:30-09:30 Uhr) sehr knapp bemessen. Jetzt gerade zu dieser Jahreszeit scheint in der Jugendherberge nicht so viel los zu sein - zumindest hatten wir den Eindruck - und dennoch kam es morgens zu einem mega Stau an den beiden Kaffeeautomaten. Ich will nicht wissen, wie das ist, wenn es dort voll ist. Da ist eine Stunde Zeit für Frühstück schon sehr knapp und 1,5-2 Stunden wären hier auf jeden Fall angebracht.


Fazit:


Insgesamt ist das Panarbora absolut empfehlenswert für einen Tagesausflug. Für knapp 10,-€ erhält man als Erwachsener eine Tageskarte, Kinder sind günstiger (alle Preise hier). Man kann sich auf dem gesamten Gelände sehr viel anschauen, lernen, selber ausprobieren, die Kinder spielen lassen und tolle Aussichten genießen. Alles ist noch sehr neu, insgesamt macht das Gelände einen sehr ordentlichen Eindruck. Besonders der Turm und der Wipfelpfad sind ein Highlight.
In Bezug auf die Übernachtungsmöglichkeit finde ich das Preisleistungsverhältnis nicht ganz fair, warum habe ich weiter oben im Text bereits ausführlich erleutert. Wenn das noch angepasst werden würde, dann wäre es sicherlich attraktiver für Besucher. Außerdem kann man hier und da noch ein paar Verbesserungen vornehmen. Zum Beispiel die komplette Abdunklungsmöglichkeit im Baumhaus, die Anpassung des Infozettels mit weiteren Infos zum Abendessen (was ist enthalten, was nicht) und auch die Anpassung der Essenszeiten (sowohl Frühstück, als auch Abendessen) von 1 auf 1,5 oder 2 Stunden.

Note: gut -

Vielen Dank an das Team von Panarbora, dass mir der Test ermöglicht wurde und ich hier darüber berichten durfte.

Link zum Anbieter: www.panarbora.de

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